Zaboitzeff & Crew: MISSA FURIOSA
(mass sung in latin for three opera singers, a
techno-pop-orchestra, electronic sounds and electric icons)
Die Fusion von archaischen und synthetischen Elementen der Musik ist seit Langem ein
Markenzeichen von Thierry Zaboitzeff. Doch in seinem neuen Werk geht der Klangkünstler
gleich um zwei Schritte weiter. Die "Missa Furiosa" hat die Kompaktheit und
strukturellen Konsequenz einer klassischen Symphonie. Musik und Text reflektieren Elemente
des christlichen Ritus und machen die neue Produktion Zaboitzeffs damit zu einer
musikästhetischen Auseinandersetzung mit der emotionalen Prägung durch Religion
insgesamt. Wo der religiöse Ritus Pathos einsetzt, um Hingabe zu erzielen, da begehrt
Zaboitzeff mit seinen zugleich mächtigen wie intimen Klangskulpturen dagegen auf. Die
Wucht der Musik, die machtvolle, oft an Techno erinnernde Rhythmik, ist eine Suche nach
der Kraft des Humanen, nach der Würde und Schönheit des Menschen im Menschsein allein.
Ein Opus Magnum im Oevre des französischen Avantgardisten. (Harald Friedl)

[große ansicht]
BESETZUNG: Missa Furiosa Officiants
Komposition und künstlerische Leitung: Thierry
Zaboitzeff (Ex-Art Zoyd)
Cello, Bass, E-Gitarren, Stimmen, Soundscapes, Programmierung: Thierry Zaboitzeff
Schlagzeug, Perkussion: Peter Angerer
Violine, Oud, Stimmen: Rupert Bopp
Sopran-Stimme/klassisch, Klarinetten: Judith Lehner
Alt-Stimme/klassisch: Irene Wallner
Bariton und Tenor-Stimme/klassisch: Sebastian Rietz
Tondesign: Philippe Colpin
Regie: Stéphane Vérité
Bühnenbild: Gérald Gribé
Lichtdesign: Eric Lousteau-Carrère
Produktionsleitung: Petra Herglotz
Administration, Coaching: Editta Braun
Produktion: Verein Iva Lirma Austria, Association Iva Lirma
Ko-Produktion: LIVA, Posthof Linz
credits: Bundeskanzleramt, Stadt Salzburg, Land Salzburg, Volkswagen Soundfoundation,
Erste Salzburger Sparkasse Kulturfonds, Szene Salzburg
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