So schaut’s aus. G’schichten vom Willie Resetarits

A 2008, 72 Minuten

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„Das ultimative Willi-Resetarits-Portrait“ (ORF)

MIT Lukas Resetarits, Peter Resetarits, der Stubnblues Band, der Kurt Ostbahn Kombo, Aca Grandits, Juditha Kirisits, Roswitha Hofer und Schiffkowitz von STS.

KAMERA Helmut Wimmer ZUSÄTZLICHE AUFNAHMEN Jerzy Palacz, Jörg Burger TON Axel Traun, Joe Knaur, Klaus Kellermann LIVE SOUND Günther Großlercher SCHNITT Elke Groen OSTBAHN KURTI FOTOS Lukas Beck PRODUKTIONSLEITUNG Hanne Lassl BUCH & REGIE Harald Friedl PRODUKTION Kurt Mayer Film 2008

Kein anderer Musiker in Österreich hat sich so für soziale Anliegen engagiert und das Publikum dermaßen für sich eingenommen wie der Ex-Schmetterling und Ex-Ostbahn-Kurti. In seiner dritten Karriere soll es nun, da Willi Resetarits schon 60 ist, etwas ruhiger zugehen. Er tourt mit seiner Band „Stubenblues“, bei der mehr das Lyrische und ruhig Groovige im Vordergrund steht als die Wildheit.

Willi Resetarits führt das Filmpublikum in seine Welt der Kindheit im südburgenländischen Stinaz. Er zeigt die Stätten seines Aufwachsens auf dem ehedem gefährlichen „Bruckhaufen“ im 21. Bezirk. Er tritt mit seinen zwei gleichermaßen berühmten Brüdern Lukas und Peter auf und wiegt Reminiszenzen an seine Zeit als Schmetterling und Kurt Ostbahn sensibel ab. Der Film unterschlägt in privaten Einblicken nicht, dass selbst ein Star seines Formats mal mit Unsicherheiten zu kämpfen hat und mal den Tücken des Objekts. Verblüffend, wie ehrlich Willi Resetarits mit problematischen Begleiterscheinungen seiner überaus intensiven Lebensart umgeht.

Sehr unterhaltsam ist der Film. Aber er stimmt auch nachdenklich und gibt Kraft. Schließlich hat Willi Resetarits dutzende Song-Klassiker geschaffen und die österreichische Zivilgesellschaft der letzten Jahrzehnte mitgeprägt.