Thierry Zaboizeff

zaboi

Seit 2000 haben Thierry Zaboitzeff und Harald Friedl in mehreren Projekten zusammengearbeitet:

Africa Representa (Dokumentarfilm, 75 Minuten, A 2003)
Missa Furiosa (Musikdokumentation, 44 Minuten, A 2003)
Entdeckung Lesachtal (ORF-Dokumentation, 52 Minuten, A 2004)

In Arbeit ist eine CD mit neuen österreichischen Chansons (all songs by Friedl/Zaboitzeff)

Geboren 1953 in Nordfrankreich, komponiert Thierry Zaboitzeff von 1971 bis 1997 für “Art Zoyd” eine radikal neue Musik, in der traditionell akustische Instrumente mit elektronischen und elektro-akustischen Technologien verbunden werden. Ab 1976 etablieren sie sich mit der für diese Zeit radikal neuen Synthese von progressivem Rock, amerikanischer Minimalmusic und Freejazz, verbannen das Schlagzeug von der Bühne und beschränken sich auf eine Konfrontation von zwei Geigen, einer Trompete, elektrischem Baß und Gesang. Nach einem legendären Konzert in Berlin wird ihre Musik als “Kammermusik für Punks” tituliert.

Weltweit werden verschiedenste Projekte gezeigt: Konzerte, Ballettmusik für Roland Petit und die Mailänder Scala, Stummfilm-Konzerte zu Murnaus “Nosferatu”, “Faust” und Christiansens “Häxan”, Musik für Open-Air-Events. (Festivals: Dokumenta Kassel, Arts Festival Hong Kong, Yokohama Festival, Adelaide Festival, Lincoln Center Festival New York, Queen Elisabeth Hall London, Realworld Festival Bath (Peter Gab riel), Summerfestival Stockholm , Festival Montpellier-Radio France, Les Inattendus de Maubeuge, Festival San Sebastian, SommerSZENE SALZBURG, Aspekte Salzburg, Steirischer Herbst Graz, Ars Electronica Linz und viele andere.)

1997 löst sich Thierry Zaboitzeff von Art Zoyd und kooperiert seither mit Choreographen und Regisseuren in Österreich und Frankreich (Carlotta Ikeda, Editta Braun, Beda Percht, Hubert Lepka, Stéphane Vérité, u.a.). In seiner Messe vereinigt Zaboitzeff seine musikalische Vergangenheit mit neuen Strömungen – eine Flut an Musik und Bildern, situiert zwischen Techno – Zeitgenössischer Musik und Ambient.